Videosprechstunde in Psychologischer Psychotherapie

Seit April 2020 kann nun die Videosprechstunde von Ihnen, liebe Patientinnen und Patienten, in der Psychotherapie in Anspruch genommen werden. Diese Erweiterung unseres Leistungsangebotes war bereits in Planung. Die Behandlungsumstände durch die COVID19-Pandemie haben nun zu einer zügigen Umsetzung geführt. Weitere Beweggründe, die für eine solche Videositzung sprechen, sind Einschränkungen in der Bewegung, schwere Erkrankungen oder vorübergehende Abwesenheiten vom Wohnort. Ferner lassen sich psychotherapeutische Videositzungen manchmal besser in den Alltag integrieren, da der zeitliche Aufwand auf Seiten der Patientinnen und Patienten geringer ist, als bei der konventionellen Therapie.

Über die Indikation der Videosprechstunde entscheiden unsere Therapeutinnen mit den Patientinnen und Patienten gemeinsam. Sie präferieren für eine gute Arzt-Patienten-Bindung ein persönliches Kennenlernen und einen gelegentlichen persönlichen Kontakt. Die Teilnahme ist freiwillig und setzt ein schriftliches Einverständnis seitens der Patientinnen und Patienten voraus. Bei psychotherapeutischenVideositzungen gelten prinzipiell dieselben Grundsätze, Standards und Sorgfaltspflichten wie bei einer Psychotherapie im konventionellen Stil „Face-to-Face“.

Die Durchführung erfolgt über eine Onlineplattform eines zertifizierten Anbieters, bei dem alle datenschutzrechtlichen Anforderungen gegeben sind. Damit ist sichergestellt, dass das, was Sie mit Ihrer Therapeutin besprechen, auch im „Sprechzimmer“ bleibt. Die therapeutischen Videositzungen dürfen nicht aufgezeichnet werden und müssen in geschlossenen Räumen stattfinden, die eine Privatsphäre ermöglichen. Sie benötigen einen Internetzugang, eine Kamera, Mikrofon und Lautsprecher sowie ein aktuelles Antiviren- und Firewallprogramm. Per e-Mail oder SMS erhalten Sie einen Link, mit dem Sie sich unkompliziert anmelden können und sich dann im sogenannten Online-Warteraum befinden, bis die Therapie beginnt. Auch wenn der Zugang zu den Videositzungen so einfach wie möglich gestaltet ist, bedarf es für die Nutzung doch einer gewissen Vertrautheit mit dem Endgerät und dem Medium Internet.

Wichtig ist es, dass konkrete Vereinbarungen hinsichtlich der videovermittelten Kommunikation eingehalten werden. Dazu gehören, dass während der Videositzungen ohne vorherige Absprache keine weiteren Personen außer der Patientin oder dem Patienten im Raum sind, dass das Gespräch nicht ohne vorherige Ankündigung abgebrochen wird und dass bei technischen Problemen auf zuvor festgelegte Weise Kontakt aufgenommen wird.

Die Kommunikation in einer Videosprechstunde ähnelt stark der in einem persönlichen Kontakt und es kann eine gute Wirksamkeit prognostiziert werden. Man kann sagen, dass die Möglichkeit unseres neuen Leistungsangebotes bisher gut angenommen wird. Alevtina Kirchhöfel berichtet: „Die erste Videosprechstunde war ein Erfolg. Der Patient kam mit dem Programm gut zurecht und die Therapie konnte vollumfänglich durchgeführt werden.“

Haben Sie Fragen zur Videosprechstunde? Dann wenden Sie sich gern an unsere Therapeutinnen Dr. phil. Katharina Dornbusch und Dipl.-Psych. Alevtina Kirchhöfel.

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